Nadine Langer, M.A.

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Drittmittelbeschäftigte/-r

M.A. Nadine Langer

Fakultät für Humanwissenschaften
Bereich für Soziologie (SOZ)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Zschokkestr. 32, G40 A205
Sprechzeiten: nach Vereinbarung (per Mail)

Arbeitsgebiete und Interessen

Umwelt- und Nachhaltigkeitssoziologie, Politische Ökologie, Religionssoziologie, Wissenssoziologie, Qualitative Sozialforschung

 

Wissenschaftlicher Werdegang

seit 12/2024 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenprogramm „Navigating the Chaos of Innovation and Transformation“ (NACHOS)

8 - 9/2022 Praktikum am Thünen-Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen, Braunschweig            

8/2020 - 03/2024 Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Soziologie europäischer Gesellschaften (Stefanie Börner), Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

4 - 7/2020 Tutorin für die Methoden der qualitativen Sozialforschung, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

2016 – 2017 Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Internationale Politik (Beate Neuss), TU Chemnitz


Studium

2021 – 2024 M.A. Sozialwissenschaften, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Titel der Masterarbeit: „Die Funktion der Anthroposophie in der säkularisierten Moderne - Eine Rekonstruktion der Orientierungen von Anthroposoph*innen“

2017 – 2021 B.A. Sozialwissenschaften, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Titel der Bachelorarbeit: „Ökologie und die Neue Rechte. Veröffentlicht bei FARN: https://www.nf-farn.de/bibliothek/oekologie-neue-rechte

2015 - 2017 Studium der Politikwissenschaft, TU Chemnitz

Wissenschaftliche Publikationen

  • Börner, Stefanie/Kahnert, Philipp/Langer, Nadine/Pietzko, Julian (2025): 

    Kulturell fremd und ökonomisch verwertbar? Massenmediale Attributionen auf syrische und ukrainische Geflüchtete im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktintegration. In: Soziale Welt. 76 (1-2), 7-31. 

    doi.org/10.5771/0038-6073-2025-1-2

 

Arbeitstitel: "Die Digitalisierung der Landwirtschaft - eine wissenssoziologisch-diskursanalytische Rekonstruktion"

Mit den Bezeichnungen ‚Landwirtschaft 4.0‘ oder ‚Digital Farming‘ wird eine Stufe der landwirtschaftlichen Produktion bezeichnet, welche an bisherige Systemtechniken in der Landwirtschaft anschließt und weitere Elemente und Infrastrukturen ergänzt (u.a. Robotik, IoT, Automation, KI). Dieser auch als Digitalisierung der Landwirtschaft bezeichnete Prozess wird von unterschiedlichen Akteuren vorangetrieben und mit einer Semantik der ‚Zukunftsfähigkeit‘ verknüpft: so verspricht sie etwa Produktivitätssteigerungen bei gleichzeitiger Förderung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit unter zunehmend herausfordernden Produktionsbedingungen. Akteure aus der Politik treiben die Digitalisierung in der Landwirtschaft durch die Förderung von Forschung und Entwicklung voran, während Agribusiness- und BigTech-Unternehmen bereits mit eigenen Plattformen am Markt präsent sind und landwirtschaftliche Interessenvertretungen auf die Chancen und Risiken digitaler Technologien hinweisen. Für landwirtschaftliche Betriebe sind Digitaltechnologien jedoch u.a. mit hohen Investitionskosten verbunden, sodass Digital Farming in der Praxis eher „als eine noch nicht eingelöste Zukunftsvision“ (Dietzsch 2023: 32f.) gedeutet werden kann.

Das Phänomen Digitalisierung der Landwirtschaft konzeptualisiere ich als diskursive Arena, in der Akteure um die Ausgestaltung des eingeschlagenen Pfades und somit um die künftige Gegenwart (vgl. Esposito 2016: 32) konkurrieren. Ich widme mich dem Phänomen sowohl aus einem historisch-genealogischen Erkenntnisinteresse als auch mit Fokus auf die gegenwärtige diskursive Konstruktion. Methodologisch und forschungspraktisch orientiert sich die Arbeit an situationsanalytischen Diskursforschungen von Clarke/Friese/Washburn (2018) sowie der Wissenssoziologischen Diskursanalyse (WDA) von Keller (2007).

Letzte Änderung: 05.03.2026 -
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