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Hohe Erwartungen, geringe Zuversicht: Neue Studie zu Klimapolitik und staatlicher Handlungsfähigkeit

03.11.2026 -

Der Klimawandel wird mehrheitlich als Bedrohung wahrgenommen. Die Verantwortung für Klimaschutz sehen die Menschen vor allem bei Regierungen, internationalen Organisationen und Unternehmen. Doch 61 Prozent sind wenig oder gar nicht zuversichtlich, dass die Bundesregierung den Klimawandel bekämpfen kann.

Balkendiagramm: 61 % sind wenig oder gar nicht zuversichtlich, dass die Regierung den Klimawandel bekämpfen kann. Verteilung: gar nicht zuversichtlich 26 %, wenig 35 %, weder noch 31 %, sehr 7 %, vollständig 1 %.

Abbildung 3: Wenig Zuversicht, dass die Regierung den Klimawandel bekämpfen kann. Quelle: Studie „Hohe Erwartungen, geringe Zuversicht“ (WELRISCC).

Qualitative und quantitative Forschung kombiniert

Die Studie verbindet eine repräsentative Befragung mit der qualitativen Auswertung von sechs Diskussionsgruppen und offenen Antworten. Daraus arbeitet sie vier „Muster des Zweifels“ heraus: Die Falschen zahlen die Zeche, Begrenzte Staatlichkeit, Post-utopischer Realismus und Enttäuschter Konsens. Diese Zweifel finden sich über das gesamte politische Spektrum hinweg, werden aber je nach sozialer Position und politischer Selbstverortung unterschiedlich begründet. Klimapolitik braucht daher mehr als Akzeptanz für einzelne Maßnahmen – sie muss staatliche Handlungsfähigkeit glaubhaft machen.

„[…] dass halt in der Politik häufig so Floskeln kommen, dass Gelder fließen werden, und dann kommen keine.“

– 30-jährige Rechtsreferendarin, Diskussionsgruppe

Die Studie entstand in den DFG-Projekten Green Transition Attitudes und Welfare State Responses to Social Risks in Times of Climate Change (WELRISCC).

Zur Studie (Volltext)

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Letzte Änderung: 04.11.2026 -
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