MC4LSA entwickelt im Verbund von sechs Hochschulen Sachsen-Anhalts gemeinsame Standards für Microcredentials, kurze, kompetenzorientierte Lerneinheiten mit eigenständigem Nachweis, die landesweit vergleichbar, qualitätsgesichert und hochschulübergreifend anrechenbar werden sollen. Im Mittelpunkt steht zunächst die Gruppe der Studierenden, für die Microcredentials eine flexiblere, individuelle Profilbildung ergänzend zum regulären Curriculum ermöglichen sollen, insbesondere im Bereich überfachlicher Future Skills wie digitaler Kompetenz, Data Literacy, KI-Literacy oder Nachhaltigkeitskompetenz. Ziel ist es, Microcredentials so zu gestalten, dass sie stapelbar sind und sich zu größeren Qualifikationsprofilen zusammensetzen lassen, und dass Studierende Angebote auch an anderen Verbundhochschulen belegen und sich anerkennen lassen können. Ergänzt wird dies durch die Entwicklung einer zentralen digitalen Plattform, die als gemeinsamer Zugangspunkt zu den Angeboten aller Verbundhochschulen dient. Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, Lehre stärker modular, kompetenzorientiert und durchlässig zu gestalten sowie die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen Sachsen-Anhalts strukturell zu stärken.
Mirko Steckel
M. A. Mirko Steckel
Hochschulbildung
- Master of Arts, Organization Studies, Schwerpunkt: Organisationsmanagement und Führung, Universität Hildesheim
- Mag. Art., Berufs- und Betriebspädagogik, Betriebswirtschaftslehre, Soziologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Zusatzqualifikationen
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Systemischer Personal- und Business Coach, (ECA- & QSA-zertifiziert)
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Zertifizierter Projektmanagement-Fachmann, Level D, GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement
Wissenschaftlicher Werdegang
| seit 11/2025 |
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Lehrstuhl für Hochschulforschung und Professionalisierung der akademischen Lehre Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg |
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02/2024 – 10/2025
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Referent für wissenschaftliche Nachwuchs- und Personalentwicklung Hochschule Magdeburg-Stendal
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| 09/2011 – 01/2024 |
Wissenschaftlicher Mitarbeiter METOP GmbH |
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08/2011 - 08/2012 |
Lehrkraft für besondere Aufgaben (Projektmanagement, Wissensmanagement), Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
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| 05/2006 - 07/2011 |
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Berufliche Weiterbildung- und Personalentwicklung, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
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Trainer/Dozent (Auswahl)
- Dozent im Masterprogramm MBA-Wirtschaftspsychologie: „Konsumentenverhalten“, „Kommunikationspsychologie“, „Führungskompetenz“, Otto-von-Guericke Business School Magdeburg (seit 2021)
- Dozent im Masterprogramm Projektleitung und Teamentwicklung: „Qualitätsmanagement und Evaluation in Projekten“, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (2023, 2024)
- Lehrbeauftragter: „Organisations- und Personalentwicklung für Teamarbeit“, Institut für Arbeitswissenschaft“, Fabrik-automatisierung und Fabrikbetrieb, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (2014 - 2023)
- Trainer: Moderation von betrieblichen Arbeitsgruppen in verschiedenen mittelständischen Unternehmen, u.a. Teamentwicklung, Einführung digitaler Tools
- Trainer: „Moderation in Projekten“, Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (2019, 2021)
- Lehrbeauftragter: „Organisationspsychologie“, Fachbereich Wirtschaft, Hochschule Anhalt (SS 2020)
- Dozent: „Arbeits- und Organisationspsychologie“ im Bachelorstudiengang Praxis- und Medizinmanagement – EUMEDIAS Heilberufe AG/Hochschule Magdeburg-Stendal (2015, 2016)
Schwerpunktthemen
- Kommunikation
- Lehr- Lernformate
- Hochschulgovernance
- Steckel, M./Auchter, R./Bernig, Chr./Eschwege, K./Lorenz, L./Nürnberger, A./Thiel, M. Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe, in: Digitalisierung der Arbeitswelt im Mittelstand 3. Ergebnisse und Best Practise des BMBF-Förderschwerpunkts „Zukunft der Arbeit: Mittelstand-innovativ und sozial“, Berlin, Heidelberg 2023.
- Steckel, M./Martsch, M./Schmicker, S.: transPORT-Entwicklung einer beruflichen Erstausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik und Transport in der VR China, in: DLR (Hrsg.), Berufsbildung International-Nachhaltigkeit, Bonn 2020.
- Mewes, E./Schmicker, S./Steckel, M.: Erfassung von Projektkomplexität und deren Auswirkung auf die Projektarbeit der Zukunft, GfA, Aachen (Hrsg.) Arbeit in komplexen Systemen. Digital, vernetzt, human?, GfA-Press, Dortmund 2016.
- Peters, S./Steckel, M.: Perspektiven der Weiterbildungspraxis - zwischen Weiterbildung und betrieblicher Organisations- und Personalentwicklung, in: Dewe, B./Schwarz, M. (Hrsg.) Betrieb-Organisation-Beruf. Perspektiven für Betriebspädagogik und berufliche Weiter- bildung, Bad Heilbrunn 2011.
- Peters, S./Steckel, M.: Führungsnachwuchs in Projektwelten, in: Ladwig, D./ Kunze, J./Hartmann, M. (Hrsg.): Exit matters - Auf dem Weg in die Projektgesellschaft, Frankfurt am Main 2011.
- IBBP-Arbeitsberichte Nr. 60/61/62 - Teilstudien 1-3, Steckel, M./Peters, S.: Perspektiven auf das Moratorium Studium, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg 2008.
DEFA unterstützt 10 kirgisische Hochschulen dabei, neue Wege des hochschulautonomen Selbstmanagements zu gehen. In Kooperation mit dem zuständigen Bildungs- und Wissenschaftsministerium werden neue Modi des Finanzmanagements erprobt und verstetigt. Gegenstand ist zudem die Weiterentwicklung der nationalen Regularien für das Selbstmanagement der Hochschulen im Land.
Das Ziel des ACSOL-Projekts ist es, das Angebot an digitaler Erwachsenenbildung durch Online-Lernen zu erweitern und dabei zwei besonders gefährdete Sektoren anzusprechen: Arbeitnehmer in der Sozial- und Gesundheitspflege und Arbeitnehmer in der Unterhaltungs-, Kunst- und Kulturbranche.
Zu diesem Zweck wird das Konsortium ein E-Learning-Toolkit entwerfen und entwickeln, das die digitalen Kompetenzen und spezifischen Fähigkeiten der derzeitigen gering qualifizierten Arbeitnehmer durch Schulungen verbessern wird, damit sie die durch COVID-19 verursachte Krise bewältigen und ihre Chancen auf eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen erhöhen können.
Die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt haben sich im Verbundprojekt "HET LSA" zusammengeschlossen, um die vorhandenen Kompetenzen im Bereich der Lehrqualität weiterzuentwickeln. In Sachsen-Anhalt wurde bereits eine ganze Reihe von Initiativen auf den Weg gebracht, um die Qualität der Lehre für eine heterogener werdende Zielgruppe zu verbessern.
Die Zahl Studierender mit anderen Zugängen zur Hochschule als Abitur (wie beispielsweise einer beruflichen Ausbildung) steigt. Daraus ergeben sich neue Aufgaben für die Hochschulen des Landes.
Im Verbundprojekt HET LSA ("Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre") arbeiten deshalb sieben Hochschulen und das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) gemeinsam daran, die Studienbedingungen für eine heterogene Studierendenschaft zu optimieren. Das Projekt wird seit 2012 und bis 2020 durch das Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre ("Qualitätspakt Lehre") gefördert.
Bei der Entwicklung neuer (Lehr)angebote können alle Verbundpartner von dem Erreichten der anderen profitieren: Einige Standorte sind besonders profiliert beim Thema Digitalisierung, andere beim Thema Internationalisierung und Schlüsselkompetenzen, wieder andere beim Thema Qualitätsmanagement. Alle bringen ihre Kompetenzen für eine bessere Lehrqualität ein.