Kultursoziologisch gedacht: Dr. Torsten Winkler zu (psychischen) Erkrankungen

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Eine kultursoziologische Perspektive auf (psychische) Erkrankungen einzunehmen, dazu lädt am Donnerstag, den 19. März 2020, Dr. Torsten Winkler im Rahmen der Frühjahrstagung der Sektion Medizin- und Gesundheitssoziologie der DGS in der Albertina in Leipzig ein. Dabei setzt er sich mit einer soziogenetischen Interpretation der soziokulturellen Bedeutung psychischer Befindlichkeiten auseinander. Sein Ansatz: Die kulturelle Dimension der epidemischen Veränderungen bei psychischen Erkrankungen ist unterbelichtet. So zum Beispiel die Frage nach soziokulturellen Veränderungen im (subjektiven) Erleben bzw. die Wahrnehmung psychischer Befindlichkeiten und die Frage nach dem Umgang mit eben diesen. Auch die Beobachtung einer soziokulturellen Enttabuisierung von psychischen Problemen und die damit einhergehende Thematisierbarkeit dieser findet kaum Eingang in die medizin-soziologische Diskussion.

Letzte Änderung: 10.03.2020 - Ansprechpartner:

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